Und noch ein Video aus der Vimeo-Sammlung von Jeff Altman muss ich hier heute bringen. Erneut ein Privat-Video, diesmal aus Las Vegas im Jahr 1962, als es den “Strip” in der heutigen Form noch nicht gab und sich das Leben im eigentlichen Las Vegas, in der Fremont Street und überhaupt in Downtown abspielte. Schön.
Oh Mann, wie großartig. Ein privates Video aus San Francisco der späten 50er Jahre. Was sofort auffält: damals war mehr qualmen, mehr Anzug tragen und mehr schnieke Autos. Wenn ich eine Zeitmaschine hätte, dann wär das definitiv eine Zeit und ein Ort, zu dem ich mal längs schenkeln würde. Wobei natürlich Frisco zehn Jahre später definitiv noch interessanter wär.
New York war ja neben Vancouver Island so ziemlich das beeindruckendste Erlebnis des letzten Jahres für mich. Dieses Timelapse-Video lässt die Stadt, insbesondere Manhattan, nochmal sehr schön Revue passieren und ich hab schon wieder einen Kloß im Hals und könnte sofort zum Flughafen fahren….
Am Sonntag ging es dann nach Vancouver Island. Und ich kann Euch versprechen: das ist spektakulaer!! Das darf auf keinem Programm fehlen.
Wir wollten ja eigentlich nur einen Tagestrip machen und mit der Faehre nach Nanaimo und von dort nach Victoria. In Nanaimo hat sich allerdings alles verzoegert, weil ich unbedingt eine Kanadische Mobilfunkkarte mit Internetz-Flat brauchte. Das gestaltete sich etwas zaeh, schlussendlich hat es aber mit etwas Gespuer fuer die Technik geklappt. Tipp:falls ihr mal eine Kanadische Prepaid-Karte haben solltet, die nicht auf Anhieb ins Netz geht, Flugmodus ein- und wieder ausschalten! That’s it! ;-) Und TELUS ist auf jeden Fall auch ein Tipp. 1 GB fuer 30 Dollar ist jetzt nicht wirklich ein Schnaeppchen, aber dafuer verdammt schnell. Der Foto-Upload zu Flickr war mindestens doppelt so schnell, wie in jedem genutzten Wifi.
Nachdem ich San Francisco auch nachts unsicher gemacht hatte, musste ich feststellen, dass die Haight Street im oberen Teil tatsaechlich eine ganze Ecke belebter ist und sich ein Besuch durchaus lohnt. Es gibt jede Menge Headshops, Klamottenlaeden und Kneipen. Einen Besuch ist auch der riesige Amoeba Musikshop wert. Tausende neuer und gebrauchter CDs und Schallplatten kann man da durchstoebern.
Ich wollte nur mal kurz vermelden, dass ich noch lebe. Koennte mir vorstellen, dass von hier und da schon geaetzt wird. Zumindest habe ich jetzt aus anderen Kanaelen vernommen, dass hier gelesen wird. Ja und? Warum kommentiert dann kein Schwein mal? Berieselung erwarten ohne eigenes Zutun? Gruesse aus der Heimat waeren ja auch mal schoen gewesen. Na ja, ich hatte eh wenig Zeit, dann und wann kein Internetz und jetzt gerade mal wieder keine Umlaute. Und dann kommen da so umwerfende Ungeplantheiten, wie der Trip nach Tofino an der Pazifikkueste von Vancouver Island dazu. Heute zurueck, mehr wird noch nicht verraten - ausser ein kleiner fotografischer Appetizer:
Ich schreibe erst wieder etwas, wenn hier jemand kommentiert hat. So!
Ich wollte eigentlich mit meinem Pass frühstücken gehen, aber ich war wohl doch etwas spät im Bett, von daher wurde es “nur” eine Art Brunch im Harrah’s. War alles sehr lecker, wenn auch eine Nummer überschaubarer und nicht ganz so gut, wie im Planet Hollywood. Von dort ging’s erstmal zu Fuß durchs Venetian mit deinem Canale Grande Richtung Fashion Show Mall.
Nachdem ich in Las Vegas angekommen war, habe ich zunächst nach öffentlichen Verkehrsmitteln gesucht, um schnell festzustellen, dass ich wohl besser ein Taxi nehme. Die Taxi Line selbst ist schon ein Erlebnis. Da stehen zuweilen Massen von Leuten in einer Schlange und werden militärisch von einem Einweiser an eine Art Terminal gewiesen. Die Taxifahrer werden dann ebenfalls zackig zugewiesen. Das ist bei den Hotels übrigens ähnlich. Die Taxis werden da per Trillerpfeife rangerufen, damit der nächste Gast einsteigen kann. Taxifahrer ist definitiv kein leichter Job in Las Vegas, aber es gibt genug Arbeit.
Der Knueller auf dem Flughafen: der Einbeinige am Einarmigen!
Weiter ging’s in San Francisco. Nach einem halbwegs erträglichen Frühstück im Hostel, bin ich zur Cable Car Station gelaufen, in der Hoffnung, am relativ frühen Morgen eine kürzere Schlange vorzufinden. Die Schlange bildete sich hier bereits am Kassenhäuschen. Mir ist die Lust gleich wieder vergangen, zumal das dann insgesamt zwei Schlangen gewesen wären. Kleiner Tipp am Rande: auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Market Street ist ein Walgreens, in dem am Kosmetikstand (warum auch immer dort…) die MUNI Tagespässe verkauft werden. Da steht kein Mensch an und man kann sich die erste Schlange am der Cable Car Station sparen.
Alter Schwede, ich hänge ordentlich in den Seilen. Nachdem ich heute nochmal 3 Stunden Zeitverschiebung in Ostrichtung mitmachen musste, war ich eigentlich schon um 20 Uhr völlig fertig. Aber die Umstände haben dann für den nötigen Kick gesorgt. Schließlich ist man nicht regelmäßig in San Francisco.
Nachdem ich mich mit der Dame des Hauses zu Hause per Skype etwas verquatscht hatte, ich den Schienenersatzverkehr gemeistert hatte und die anschliessende, planmäßige Subway noch irgendeinen Nothalt einlegen musste, war ich dann am Flughafen, allerdings zu spät. Die Dame am Schalter teilte mir mit, dass sie mein Gepäck nicht mehr aufgeben könne und mich deshalb auf den nächsten Flug umbuchen müsse. 5 Stunden Wartezeit. Hatte ich keinen Bock drauf. Hundeaugen aufgelegt und gefragt, ob der Rucksack nicht als Handgepäck mitfliegen kann - kurzer Blick-Check mit der Kollegin und ich durfte durch. Mit dem Hnweis, dass das Gate noch ein gutes Stück weg ist und ich extrem flinke Füße machen müsse. Ich war das letzte Mal so fertig, als ich in der 10. Klasse 3000m zur Sportprüfung rennen musste….aber geschafft. In Bestzeit. Glaube ich.
Letzter Abend hier in New York. Die Zeit rennt viel zu schnell. Gestern war ich der absolute Frühaufsteher. Das war gut, denn ich war der Zweite beim Frühstück und alles sah noch entsprechend geordnet aus. Dass das auch anders geht, habe ich heute gesehen.
Ich bin dann mit der Subway nach Manhattan und zu Fuß weiter zum East River. Von dort bin ich die gesamte Ostseite Manhattans bis fast zur Südspitze gefahren. Das sieht fantastisch aus. Die Fahrt geht u.a. auch durch die Williamsburg Bridge und die Brooklyn Bridge. Am Pier 11 angekommen, bin ich ein wenig durch den Financial District geschlendert und dann mit der Staten Island Ferry an der Freiheitsstatue vorbei geschippert. Hin und zurück.
Nach gut 15 Stunden Reisezeit bin ich heute in Brooklyn im Hostel angekommen. Ich war ziemlich platt, aber ich musste nochmal raus, zumal es hier erst früher Abend war. Die Flüge waren ok, schlafen konnte ich zwar nicht, das ist aber vielleicht auch ganz gut, dann kann ich nachher hier im Schlafsaal vielleicht halbwegs pennen.
Kurz vor New York gabs im Flugzeug ein wenig Trubel. Es wurde aufgeregt ein Arzt gesucht, allerdings weiß ich nicht, was passiert ist. Hoffentlich nichts Ernstes.
Mittlerweile ist es ja nichts Besonderes mehr, mal eben “übern großen Teich” zu hoppen und den Amerikanischen Kontinent aufzusuchen. Ich war da jetzt auch schon 3 Mal drüben (was bin ich weltgewandt….), aber ich glaube, so aufgeregt wie diesmal war ich noch nie. Das liegt sicher zum Einen daran, dass ich allein unterwegs sein werde, aber auch, dass es gleich nach New York geht, wo ich noch nie war. Und ich erwarte mir Einiges von New York, das nur nebenbei. Hoffentlich werd ich nicht enttäuscht. Aber auch San Francisco und Las Vegas werd ich nach 11 Jahren sicher kaum wieder erkennen. Bevor ich dann in meiner absoluten Lieblingsstadt Vancouver auf unseren alten Freund Uwe treffe, gibt es also viel zu erleben und zu entdecken, vermute ich.
Ihr könnt mich gerne dabei beobachten. Ich lese sehr gerne Reiseberichte in anderen Blogs und möchte auch hier ein wenig von dem wiedergeben, was ich erlebe. Vielleicht ist es nicht nur für die Familie interessant, was ich da so treibe. Ich werde versuchen, das ähnlich regelmäßig wie vor 2 Jahren hinzubekommen, versprechen kann ich es natürlich nicht… ;-)
Wer Interesse an Bier hat, der kann auch gerne hin und wieder seine Fühler in Richtung Mollenblog ausstrecken. Dort werde ich wahrscheinlich aus der einen oder anderen Kneipe oder Brauerei berichten oder zumindest ein Foto posten.
Ich werd ja am Mittwoch eine kleine Reise antreten, von der ich gern auch ein paar TimeLapse-Videos präsentieren würde. Ich hab sonst keine große Ahnung von Fotografie oder Videografie, hab mir aber trotzdem ein Stativ und eine iPhone-Halterung + entsprechende Apps zugelegt. Heute Nachmittag saß ich eine gute Stunde auf einer Autobahnbrücke - für keine ganze Minute Material. Die Motive sind ganz gut gelungen, wie ich finde. Die technische Umsetzung war es noch nicht. Ich habe z.B. nur bei der Autobahn-Aufnahme den HD-Modus eingeschaltet. Und das “Schneiden” erfolgte auf dem iPhone mit iMovie, also no options etc. Und die Musik is Kacke und bricht einfach so ab. Und, und , und. Aber egal. Ich wollte das erste “Werk” einfach hier drin haben. Ein hässliches Kind versteckt man ja auch nicht, oder? ;-) Was meint ihr, guter Anfang,? Lieber ganz bleiben lassen? Gibts tolle Apps (ich habe Timelapse und TimeLapse fürs iPhone verwandt)? Sonstige Tipps?
Nachdem ich mir für die bevorstehende Reise das Tamrac Zip Shot Stativ und den Glif für das iPhone gekauft habe, tauchte die Frage auf, wie ich denn verwacklungsfrei das Foto auslöse…? Das Tamrac mag ja grundsätzlich stabil sein, aber wenn ich auf dem Bildschirm rumtatsche, wackelt das Glasfiebergebilde garantiert.
Es hat mich gefreut, dass Apple in iOS5 die Möglichkeit bietet, auch mit der Lautstärketaste die Kamera auszulösen, weil damit dann auch das Auslösen mittels Headset-Lautstärketaste möglich sein wird. Allein - ich hab kein iOS5 und werd es bis zum Abflug auch sicher nicht bekommen. Aber es gibt eine Lösung, zumindest für gejailbreakte iPhones. SnapTap gibt es für derzeitige 0,71 EUR im Cydia-Store und das kleine, aber feine Programm reagiert nicht nur auf den Volume-Button an Gerät und Headset, sondern auch mein Hama-Headset mit nur einem Funktionsbutton funktioniert sowohl für Fotoaufnahmen, als auch für Videos. Einziger Nachteil dieser Ein-Button-Geräte: Beim Auslösen fängt der iPod an zu spielen. Das kann man verschmerzen, es steckt ja der Kopfhörer dran.
Die App unterstützt die offizielle Foto-App und 100Cameras (bei mir). Nicht unterstützt waren bei mir Instagram, Camera+ und Hipstamatic.
Alles in allem ist SnapTap für die paar Cent ein wirklich guter Deal, wenn man die Funktion benötigt.
Update: Das Stativ ist übrigens kein “Glasfibergebilde”, sondern aus Aluminium. Und man muss es gewissenhaft aufstellen, sonst wackelt es ein wenig. Aber gut, das war nicht anders zu erwarten bei dem Gewicht.
Großartiges Time Lapse von ErichLeeth aus 30.000 Fotos, aufgenommen mit seiner DSLR in Peru, Guatemala und Texas. Mir wird´s nach hinten raus etwas zu wolkenlastig, aber trotzdem ein toller Augenschmaus.
This movie has been about 8 or 9 months in the making. All of the shots were taken with a Nikon D200 and a tripod. Over 30,000 pictures were taken to get this video. I was very fortunate to be able to travel to Guatemala and Peru to get some of these shots.
Music Credit: Dead Reckoning by Clint Mansell
2011 UPDATE - This is the remastered re-realease of OWIM in Full HD. Full 1080p video and high quality audio. Enjoy!